Tipps & Tricks

Getting-Ready - Was ihr wissen solltet

Als Getting Ready bezeichnet man die Vorbereitungszeit des Hochzeitspaars vor der Trauung allgemein. Oft wird der Begriff aber vor allem mit der fotografischen Begleitung dieses Zeitfensters in Verbindung gebracht. Damit das Getting Ready entspannt verläuft, gebe ich euch an dieser Stelle ein paar Tipps mit. 


Sollte ich als Braut oder Bräutigam ein Styling buchen?

Dass die komplizierte Hochsteckfrisur, die den ganzen Tag halten soll, in Profihände gehört, das ist meist klar. Doch auch das Make-Up kann (und sollte vielleicht sogar) einem/einer Stylist*in überlassen werden. Wer sich im Alltag regelmäßih selbst schminken, kann dies theoretisch auch an der Hochzeit machen, doch für solch einen großen Tag kann man ruhig auch auf Nummer Sicher gehen. So muss man sich nicht mit vor Aufregung zitternden Fingern selbst am Ankleben der Wimpern versuchen und kann sich sicher sein, dass das Make-Up auch in 8 Stunde noch sitzt.

Die Frage nach dem Styling ist dabei außerdem unabhängig von Haarlänge oder Geschlecht. Auch eine Kurzhaarfrisur oder ein Bart wollen für den Hochzeitstag perfekt in Form gebracht werden.


Wann kommt die Fotografin? 

Wenn der Lippenstift nachgezogen wird und die Brautmutter das Kleid verschließt, die Braut die Schuhe anzieht oder den Schmuck anlegt entstehen wunderschöne Erinnerungsbilder an die Vorfreude kurz vor dem Beginn der eigentlichen Hochzeit. Beim Bräutigam ist das Richten der Fliege oder Krawatte und das Anlegen der Manschettenknöpfe oder der Uhr ein guter Moment. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte die Fotografin daher anwesend sein.

Alternativ könnt ihr natürlich auch deutlich früher starten und die Reportage noch ungestylt mit dem ersten Kaffee am Morgen beginnen. Da sind euch keine Grenzen gesetzt.


Wer sollte dabei sein?

Besonders klassisch ist natürlich die Anwesenheit der Eltern. Manchmal sind auch die Großeltern und eigene Kinder dabei. Auch die Trauzeug*innen sind oft vor Ort und helfen. 

Immer häufiger kommt es aber auch vor, dass sich im Kreis der engene Freund*innen vorbereitet wird. Seinen Ursprung hat dies im amerikanischen Raum, wo Brautjungfern und Groomsmen eine wichtige Rolle spielen.  


Wo findet das Getting Ready statt?

Nach deutschem Brauch bereiten sich das Paar getrennt von einander auf die Trauung vor. Sofern im Heimatort geheiratet wird, ist einer der Beiden häufig in der eigenen Wohnung, der Andere hingegen bei den Eltern anzutreffen. In der heutigen Zeit mit Destination Weddings und weit verstreut wohnenden Familien sind aber auch schicke Hotelzimmer sehr beliebt. Wer, wo mit wem die Vorbereitungen begeht ist also inzwischen so individuell wie die Hochzeit selbst. 
Ist gewünscht, dass die Fotografin das Getting Ready beider Partner fotografiert, ist eine nicht allzu große Entfernung zwischen beiden Orten natürlich von Vorteil. 


Was darf man nicht vergessen?

Zu keinem anderen Zeitpunkt ist die Anspannung so hoch wie in den letzten Stunden und Minuten bevor es richtig losgeht. Manchmal wird ein erstes Sektchen oder ein Bier getrunken, doch viel wichtiger ist es auch an ein stärkendes Frühstück oder Mittagessen (je nach Uhrzeit) und genug Wasser zu denken. 


Die Tasche mit allen notwendigen Kleinigkeiten sollte jetzt bereits gepackt sein. Am besten übernehmen die Trauzeug*innen die Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Tasche dann auch mitgenommen wird. So ist sichergestellt, dass Ausweisdokumente und Ersatzschuhe nachher dort sind, wo sie gebraucht werden.   


Profitipp: 

Das Getting Ready dauert gerne länger als gedacht. Um daher nicht in Zeitnot zu geraten, sollte hier mit einem großzügigen Puffer geplant werden. Ist am Ende wirklich noch Zeit übrig, könnt ihr diese für ein paar tolle Portraits nutzen oder einfach noch mal durchatmen, bevor der große Tag so richtig startet.

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